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Was und Wo Ochsenbach - Hohenhaslach Hohenhaslach Hohenhaslacher Weinberge und Talaue Hans-Ott-Weg Ochsenbacher Weinberge Weiterführende Links |
Was und Wo
Ruhe und Genußwandern verspricht dieser Ausflug in das schöne Herz des Strombergs - ins Kirbachtal. Das Kirbachtal ist neben der Metter eines der beiden Haupttäler des kleinen Gebirges. Völlig abgeschottet vom umgebenden Kraichgau und dem Ludwigsburger Verdichtungsraum fließt der Kirbach in einer idyllischen Kultur- und Naturlandschaft nach Osten.
Ochsenbach - Hohenhaslach

Das Dorf Ochsenbach liegt in mitten des Tals, das hier von abgeplatteten langgestreckten Höhenzügen bis 470 m Höhe begleitet wird. Unser Startpunkt liegt auf 290 m Höhe am Ortsende Richtung Spielberg. Zwischen dem griechischen Restaurant Alexandros und dem Feuerwehrhaus gelangt man auf einen großen Parkplatz, der ab und an auch als Festplatz genutzt wird.

Zum Einstieg in die Wanderung laufen wir vom Parkplatz wieder nach links zur Ortsdurchfahrt, die eine sehenswerte Randbebauung mit Fachwerkhäusern schmückt. Wir laufen die Dorfstraße ein Stück Richtung Hohenhaslach. Unser erstes Wanderzeichen ist ein rotes Kreuz. Das finden wir ziemlich am Ortsende, wo ein Weg von der Straße nach rechts runter geht. Wir gelangen an Pferdekoppeln vorbei, die an der Rückseite der Häuser liegen.


Wir lassen Ochsenbach hinter uns und nähern uns der Talaue vom Kirbachtal. Wir überqueren den kleinen Bach und stehen im Wald. Ein Pfad führt vom roten Kreuz angeführt bergan. Einmal queren wir einen breiteren Wanderweg. Bei der Querung eines zweiten Forstwegs verlassen wir unseren Wanderpfad und folgen dem Weg nach links am Waldhang entlang. Etwas über zwei Kilometer wandern wir so durch den Buchenwald, wobei wir uns in etwa auf der Höhe halten und nicht bei der etwa in der Mitte kommenden Kreuzung nach unten weiterlaufen, sondern wieder in einen Weg am Hang einschwenken. Danach gibt es lichtere Blicke auf die große Hühner- und Rinderweide des Bromberghofs. Wir kommen dann an der Zufahrtsstraße raus, die hoch zur Jugendvollzugsanstalt "Kelterle" führt. Da wir eine weiße Weste haben, gehen wir nach unten und blicken dann auf besagte Rinderweide links von uns. Der Bromberghof hält Angusrinder nach Richtlinien von Naturland, die kräftig und gesund heranwachsen und später besonders schmackhaftes Fleisch liefern.

Wenn Rind und Mensch sich genug betrachtet haben, ziehen wir weiter bis zur Landstraße nach Hohenhaslach und folgen dann dem begleitenden Radweg ein kurzes Stück.
Hohenhaslach

Nach einer Querung des Kirbaches sind wir auch schon am Ortseingang von Hohenhaslach. Ein Eisenbahnfan hat allerlei Signale und Schilder einer hiesigen ehemaligen Bahnlinie gesammelt und eine Außenmodellbahnanlage fasziniert Groß und Klein.

Der größte Teil des Dorfes Hohenhaslach schmiegt sich an den Fuß der Weinberge. Fast unwirklich wirkt aber der historische Teil, der auf einem Bergsporn über den Weinbergen thront. Etwa in der Ortsmitte biegen wir nach links in die Straße "An der Steige" Friedhof ein, die rechts am Friedhof vorbeigeht (Das Straßenschild fehlt, ist die Straße nach dem Autowegweiser zum Friedhof). Es geht rauf zum pittoresken oberen Ortsteil. Oben angekommen, peilen wir den Marktplatz mit Kirche über die Kirchstraße an. Links am alten Rathaus vorbei gelangen wir über eine kleine Treppe vor zum Panoramaweg. Von hier haben wir einen herrlich weiten Blick ins Land über das sich nach Osten öffnende Kirbachtal. Unter uns breiten sich die Reben der Lage Kirchberg aus.



Wir gehen den Panoramaweg vor und verschwinden beim nächsten Zugangsweg, der Küferstraße wieder zwischen den Häusern. Von der Straße "An der Steige" kommen wir über den Weg "Kelterplatz" zur Kelter. Hier wird von Frühjahr bis Herbst die "Weinlaube" mit Weinen von der Stromberg Kellerei und herzhaftes von der Metzgerei Näher bewirtet. Biertische stehen sonnig auf dem Platz. Danach stehen wir an einer Wegegabelung in die Weinberge. Wir nehmen den auch als Wanderweg gekennzeichneten äußeren Weg, der den Weinberg nach oben erschließt. Weiter oben haben wir Zugang zu einem Rast- und Grillplatz. Ein großer runder Stein lädt zum Ausbreiten eines Gedeck ein. Dann folgt ein geologisches Fenster, welches den Wechsel der Gesteinsschichten mit dem roten Mergel zeigt.

Hohenhaslacher Weinberge und Talaue
Auf Höhe des geologischen Fensters geht ein Fahrweg in den Weinberg ab, der mit den Wanderzeichen "rote Traube" gekennzeichnet ist. Von hier haben wir nochmal einen Blick auf das alte Hohenhaslach. Nach der nächsten Biegung wird unser Weg zum obersten Weg am Waldrand wo uns schroffe kahle Stellen begleiten. Bevor auch unser Weg im Wald verschwindet erlaubt noch eine Bank eine letzte Rast mit Blick auf die Weinberge von Hohenhaslach.






Nach einer Linkskurve sind sehen wir uns wieder oberhalb eines Weinberges wieder, der noch zu den Ausläufern des Hohenhaslacher Weinbaus gehört.
Unser Wanderweg geht dann im Zickzack kurz bergab Richtung Kirbach, aber nicht ganz auf den Talboden. Wir wechseln das Wanderzeichen
und folgen nun dem roten Kreuz und befinden uns im Laubwald auf einem Weg in ein noch stilleres Seitental. Am Berghang geht es leicht bergauf

Nach etwa zwei Kilometern macht der Weg einen Schwenk nach rechts. Ein anderer Weg zweigt, scharf links runter und ein paar Meter weiter geht ein weiterer Weg nach links voraus den Hang runter. Diesem folgen wir. Ein Tümpel rechts des Wegs ist im Frühjahr ein großes Hochzeitsbecken für unzählige Kröten und Frösche. Wir stoßen auf einen unteren Weg, dem wir nach links folgen. Dabei begleitet uns ein Bächlein. Weiter unten verlässt der Wanderweg auf einem Pfad den Forstweg und wir kommen dem Bächlein in einer Talaue ganz nahe. Nach einem Brücklein befinden wir uns im Wiesengrund.





Den Gegenhang hoch und weiter nach links laufen wir immer noch auf einem Pfad am Rand einer schönen blumenreichen Weide.Im Frühjahr leuchtet sie ganz in gelb mit tausenden Butterblumen. Der Weg geht über in ein eingeschnittenes Weideland und endet bei einer Sitzgruppe vor den Weinbergen.
Hans-Ott-Weg
Nun müssen wir wieder ein paar Meter hochsteigen, wobei wir uns wieder auf asphaltiertem Untergrund befinden und der Wanderweg den Etagen des Weinbergs folgt. Wir müssen weiter hoch in den Wald bis zu einer Hütte, wo nach scharf links ein Weg abbiegt. Er leitet wieder nach vorne zum Weinberg. Befinden wir uns vorne, dann sehen wir nach rechts einen kleinen Pfad hochsteigen. Das ist der Hans-Ott-Weg



Der Hans-Ott-Weg ist ein wunderschöner Wanderweg oberhalb eines steilen Trockenhanges. Ein paar Meter unterhalb wird dann der Wein kultiviert, wo es zwar auch noch ziemlich abwärts geht, aber nicht mehr so extrem steil wie direkt unterm Weg. Weit geht der Blick das Kirbachtal rauf und hinüber zu seinem Ausgang. Niedrig gewachsenes Gehölz begleitet uns an der rechten Schulter, zwischendurch kommt auch noch eine Ruhebank. Der Hans-Ott-Weg befindet sich in einer Beweidung durch Ziegen, weshalb am Ende auch ein Gatter ist, was zusätzlich auch Radfahrer abhält. Dann verschwinden wir wieder im Wald. Nach rund 300m stoßen wir auf einen breiten Wanderweg, wo es nach links weitergeht.
Ochsenbacher Weinberge

Nach ein paar Metern sind wir auch schon im nächsten Weinberg. Ein große Bank mit ergonmischer Rückenlehne begrüßt uns dazu am Austritt des Weges aus dem Wald. Der Württembergische Weinwanderweg (rote Traube) macht hier nochmal auf einem Wirtschaftsweg einen Bogen durch den Weinberg. Dann kommt wieder eine Passage durch ein Waldstück. Bei einem Abzweig bleiben wir oben, gehen noch nicht runter nach Ochsenbach. Denn jetzt kommt in den Weinbergen von Ochsenbach nochmal ein schönes Stück. Zunächst laufen wir am Waldrand oberhalb des Weinbergs. Wir begeben uns ein letztes Mal in den Wald. Dort geht bald im spitzen Winkel ein Wanderweg nach unten. Dann treten wir wieder raus aus dem Wald und befinden uns mitten im Weinberg (Lage "Geigersberg"). Eine schöne Bank mit Fußablagestütze bietet eine willkommene Rast mit Blick auf die Dorfidylle von Ochsenbach. Allerlei Geräusche von Schafen und Hühnern schallen herauf. Der Blick schweift über die Strombergrücken.

Auf einem Weinbergweg mit ausgewiesenem Weinlehrpfad schlendern wir an Trockenmauern, Reben und Infotafel abwärts durch die kulturhistorische
Weinlandschaft. Am Ende stehen Schaupflanzungen verschiedener Rebsorten. Die Infotafel informieren über das Leben von Mensch und Tier früher und heute am Weinberg.
An der Straße Spielberg-Ochsenbach kommen wir in Höhe des Friedhofs raus. Von da ist es nicht weit nach Ochsenbach hinein und zum Parkplatz.

Links
Touristinfo Kirbachtal
Landgasthof Stromberg, mit romantischer Weinlaube. Beim Naturparkwirt in Ochsenbach